Kürbis Curry mit Kokosmilch und Kichererbsen

Kürbis Curry mit Kokosmilch und Kichererbsen
KI-generiertes Symbolbild

Der erste Oktoberabend, an dem der Kamin brennen durfte, nur das Holz wollte nicht. Es qualmte, die Wohnung roch nach nassem Laub, und um acht klingelten die Gäste. Während ich am Kamin pustete, köchelte nebenan ein Kürbis-Curry von selbst: Hokkaido, Kokosmilch, frischer Ingwer, ein Topf, der nichts verlangte. Als endlich Flammen aufschlugen, löffelten wir es vor dem Feuer. Seitdem riecht Herbst für mich nach Holzrauch und Kurkuma. Dieses Kürbis Curry ist vegetarisch, sogar vegan, und kommt mit Gewürzen aus dem Vorratsschrank aus. Kichererbsen machen es sättigend.

  • Portionen4
  • Vorbereitung20 Min.
  • Garzeit30 Min.
  • Gesamt50 Min.

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsangabe garen.
  2. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und mit Schale in 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein würfeln.
  3. Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin 4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch, Ingwer, Currypulver, Kurkuma und Kreuzkümmel dazugeben und unter Rühren 1 Minute anschwitzen, ohne dass die Gewürze verbrennen. Das Tomatenmark kurz mitrösten.
  4. Kürbis, Kokosmilch und Brühe dazugeben, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  5. Die Kichererbsen abspülen, abtropfen lassen und 5 Minuten im Curry mitziehen lassen. Den Spinat unterheben, bis er zusammenfällt.
  6. Mit Limettensaft, Salz und nach Wunsch Chili abschmecken. Mit Reis, gehackten Kräutern und Cashewkernen servieren.

Tipps

  • Für eine dickere Soße einige Kürbisstücke im Topf mit dem Löffel zerdrücken.
  • Wer rote Currypaste statt Currypulver nimmt, sollte die Zutatenliste prüfen: Viele Pasten enthalten Garnelenpaste und sind dann nicht vegetarisch.
  • Das Curry hält sich im Kühlschrank 2 bis 3 Tage und lässt sich gut einfrieren. Am nächsten Tag schmeckt es oft noch runder.

Häufige Fragen

Welcher Kürbis eignet sich für Curry?

Hokkaido ist am einfachsten, weil die Schale mitgegessen wird. Butternut geht ebenso, muss aber geschält werden und wird etwas feiner und süßer.

Ist das Curry vegan?

Ja, so wie beschrieben enthält es keine tierischen Zutaten. Achte nur bei der Brühe und einer eventuellen Currypaste auf die Zutatenliste.